Luxus Haustier
Auch die Finanzkrise macht vor unseren Haustieren nicht Halt:
«Die Leute bringen ihre Hunde und Katzen ins Tierheim, weil sie sich das Futter und die teuren Tierarztbesuche nicht mehr leisten können», sagt Rico Hauser, Tierarzt und Leiter des Tierheims Strubeli in Hegnau ZH. Dies oft unter dem Vorwand, an einer plötzlichen Tierallergie oder an akutem Zeitmangel zu leiden. In Wirklichkeit aber seien die Tiere krank, was bekanntlich teuer sei, so Hauser.
Leider sind oft die Tiere das Erste was abgeschafft wird. Der normale Unterhalt ist ja gar nicht Mal so das Probem, aber Tierarztbesuche können ganz schon ins Portemonnaie gehen. Deswegen einfach ein liebgewonnenes “Familienmitglied” einfach abschieben? Nein, da verzichte ICH lieber auf Einiges.
Besser haben es die Hunde und Katzen, deren Besitzer auch in Krisenzeiten zu ihnen halten. Allerdings spüren auch sie Einschnitte – beim Fressen: «Günstiges Futter legt auf Kosten des mittleren Preissegmentes zu», sagt Nadine Jermann vom Tiernahrungshersteller Mars. Das heisst im Klartext: Schluss mit Fleisch. Jetzt gibts Trockenfutter.
Ja stimmt, ich achte auch drauf was das Futter kostet. Aber billig macht keinen Sinn, wenn das Tier es nicht frisst oder nicht verträgt.
Ich könnte meine Tiere auch nicht einfach weggeben, nur weil sie Geld kosten!
Quelle: 20 Minuten Online


Lena 16:50 on 25. September 2009 Permalink |
Wenn ich eines niemals verstehen werde ist, wie man sein Haustier weggeben kann, solange die Weggabe nicht auf gesundheitlichen Problemen basiert. Ich bin der Meinung, dass man sich auch so finanzielle Unterstützung holen kann, um kostengünstig Futter einzukaufen. Denn Tierheime haben Futtervorräte, die auch Privatpersonen in Anspruch nehmen können, wenn Not vorliegt. Das ist Tierheimmitarbeitern nämlich trotz allem lieber, als dass sie weitere Tiere aufnehmen müssen.
Es lohnt sich also, ruhig immer mal nachzufragen.
Gruß
Lena
Jan 05:05 on 16. September 2009 Permalink |
Zu teures Futter? Sorry, das ist ne blöde Ausrede. Futter kostet echt nicht die Welt und man kann dort auch kreativ werden wenn es echt so knapp mit dem Geld ist. Z.B mal beim Schlachter nach kostenlosen Überresten Fragen, etc. Schmeckt dem Tier meist sogar besser.
Tierarzt okay, aber wie oft ist ein durchschnittliches Tier wirklich beim Arzt? Ich würde allerdings auch nicht jeden Betrag für meinen Hund ausgeben. Ein Hund ist kein Mensch. Wenn ich Leute sehe die Ihre Tiere zur Chemotherapie schicken für tausende von Dollar verstehe ich das auch nicht. Man muss da auch realitisch bleiben.
Black Angel 10:51 on 17. September 2009 Permalink |
Ja, das Problem mit den Tierartzkosten kenne ich. Die Not-OP für June und der 5-tägige Klinikaufenthalt und die ganzen Medis: Rechnung 2.800 SFr. Zum Glück können wir das auf Raten abzahlen, sonst hätten wir hier echt ein Problem. Aber sowas wie Chemotherapie usw. – das wäre dann doch übertrieben.
Juergen 07:00 on 18. August 2009 Permalink |
Günstiges Futter legt auf Kosten des mittleren Preissegmentes zu
Die Leute kaufen in den bekannten Discountern doch fast nur Noname Artikel – die ja bekanntlich nicht schlecht sein müssen. Also warum sollte es bei Tierfutter anders sein.
Aber ich gebe dir recht – wenn’s nicht schmeck, dann macht es keinen Sinn – beim Menschen wie beim Tier!
Juergen´s last blog ..Ratenkredit Rechner
Michael 21:04 on 31. März 2009 Permalink |
Stimme dir voll und ganz zu, ich könnte meine Tiere auch nicht so einfach weggeben, eher würde ich mich selbst etwas einschränken.
Und wenn dann nur an gute Bekannte bei denen ich weiss dass sie es auch gut haben werden.
Michaels letzter Artikel..Film: Die Vorahnung