Bundesregierung setzt EU-Verordnung um
Das Bundeskabinett berät heute über ein deutschlandweites Im- und Export- sowie ein Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle. Im November 2007 stimmten die EU-Agrarminister einem 4 Jahre andauernden Vorschlag des EU-Parlamentes zum Importstopp zu. (TASSO berichtete). Die Regelungen treten für alle EU-Länder ab 1. Januar 2009 in Kraft. Allein nach Deutschland gelangten Jahr für Jahr etwa 500.000 Katzen- und 100.000 Hundefelle. „Das Schlimme ist, dass der Verbraucher die verarbeiteten Felle als solche nicht erkennt, weil eine Kennzeichnungspflicht fehlt.“„Wer sicher gehen will, kann nur ganz auf Felle welcher Art auch immer verzichten.“, so die Empfehlung des Tierschützers. erklärt Philip McCreight von TASSO den hohen Absatz in Deutschland.
Quelle: TASSO Newsletter
In vielen südlichen Ländern gehören sie zum Straßenbild: Herumstreunende und offenbar herrenlose Hunde und Katzen. Ihr teilweise jämmerliches Aussehen verleitet viele Urlauber zur spontanen Hilfe. „Und das ist auch gut so“, meint Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. Tierschützerisches Engagement dürfe nicht vor der eigenen Haustür enden, artgerechtes Futter und vor allem tierärztliche Hilfe sei für Streuner oft lebensnotwendig.
Oftmals zu weit ginge die Tierliebe aber, wenn sich Urlauber nicht mehr von ihrer vierbeinigen Ferienbekanntschaft trennen und diese mit nach Hause nehmen wollen. „Für den Grenzübertritt ist in allen europäischen Ländern eine Tollwutimpfung vorgeschrieben“, erklärt McCreight. „Sie muss wenigstens vier Wochen zurückliegen und darf nicht älter als ein Jahr sein. Da die Wenigsten entsprechend lange Urlaub machen können, ist der ‚Export‘ schon aus Zeitgründen kaum möglich.“ Hinzu komme: „Die mitgebrachten Tiere müssen bei der Einfuhr nach Deutschland gechippt oder gut leserlich tätowiert sein. Außerdem muss eine spezielle amtliche (EU) Mustergesundheitsbescheinigung für sie vorgelegt werden. Aus zahlreichen Urlaubsländern ist zusätzlich eine Bescheinigung über einen Bluttest, der drei Monate vor der Einfuhr erfolgte, erforderlich.“
Wer die Einfuhr dennoch riskiere, müsse damit rechnen, dass der Hund oder die Katze vom Zoll in Quarantäne geschickt werden. „Das kann vor allem bei Welpen zu schweren psychischen Belastungen führen“, warnt McCreight. Viel besser sei es, den liebgewordenen Hausgenossen einem örtlichen Tierheim oder einer Tierschutzorganisation anzuvertrauen. „An vielen Orten in Süd- und Osteuropa gibt es Einrichtungen für herrenlose Tiere, die mit Unterstützung aus Deutschland arbeiten“, sagt der TASSO-Chef. „Will man unbedingt einen Hund oder eine Katze mit nach Hause nehmen, sind diese Organisationen der beste Ansprechpartner. Vor allem: Die Tiere sind dort in der Regel bereits geimpft, entwurmt und kastriert beziehungsweise sterilisiert.“
Quelle: TASSO Newsletter
Also umziehen ist ja schon immer sehr aufwändig, aber dann noch in ein anderes Land, und mit 2 Katzen?
Als erstes entscheidet man sich doch am besten dafür möglichst nichts mitzunehmen was nicht in den Koffer passt. Also erst Mal ordentlich ausmisten was man eh nicht unbedingt braucht.
Nur ein Problem: Katzen passen zwar in Koffer, ist aber nicht so der ideale Transportweg per Flieger von Hannover (D) nach Zürich (CH). Ausserdem hat man dann keinen Platz mehr für Klamotten.
Und einfach so einreisen dürfen die auch nicht, selbst Katzen brauchen Pässe!
Also bleibt nur eins: Katzen gegen Tollwut impfen und chippen lassen, selbst wenn die Katzen eigentlich keine Freigänger sind. Ist nun Mal so Vorschrift – Begeisterung kam aber keine auf bei Robin und Winnie. Alleine der Anblick des Transportkorbs ließ Schlimmes ahnen und führte bei Robin vor ein paar Wochen zur Panik-Attacke, während Winnie gestern das ganze eher gelassen nahm. Im Auto auf der Fahrt zum Tierarzt konnten beide dann schöne Arien von sich geben, Robin als Tenor, Winnie eher Sopran. Zum Glück nicht im Duett, ich hab beide getrennt ‘verarzten’ lassen, auch eine Frage der Finanzierung.
Ansonsten kam ich doch noch auf die blöde Idee ein Geschirr wäre ja auch für später ganz praktisch, vieleicht Mal an der Leine raus vor die Tür oder so. Das Experiment endete bei Robin mit dem Versuch den Gurt um den Bauch zu schließen, da startete er durch, das Geschirr hing schon um den Hals, was ihn noch zusätzlich im Panik versetzte. Ich konnte ihn dann irgendwann an dem Halsband verschreckt aus der Couch rausziehen und es wieder abmachen.
OK, das Thema ist also erledigt. Vielleicht reicht ja auch ein normales Halsband. Also umlegen ging ja mit Überrumpelung im Schlaf, aber ich hätte die Tasso-Marke nicht dran machen sollen, irgendwie fühlte sich Robin als würde er von irgendwas verfolgt, das Ding hab ich wieder abgefriemelt. Inzwischen hat er das Halsband wieder selbst ganz ab bekommen, es lag in der Rumpelkammer und er ist wieder glücklich.
So, nun warten wir Mal ab wie es weiter geht, so lange dauert es ja auch nicht mehr.
To be continued…
Da ich bereits meinen Kater (und nächste Woche auch die Katze Winnie) wegen des Umzugs in die Schweiz habe chippen lassen, obwohl beide in ihrem ganzen Leben noch nie draussen vor der Tür waren, hier folgender TASSO-Newsletter:
Haustiere, die weder gekennzeichnet noch registriert sind, laufen nicht nur Gefahr, im Verlustfall nicht mehr zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück gebracht werden zu können. Tierheime zögern in der Regel nicht lange, ein Fundtier, das nach einer gewissen Zeit keinem Halter zugeordnet werden kann, aus tierschützerischen Gründen kastrieren zu lassen. In der Nähe von Marburg entwischte vor kurzem ein Rassekater und blieb für eine Woche verschwunden. Das Tierheim Marburg ließ den Vierbeiner kastrieren. Die Besitzerin fordert jetzt Schadensersatz, weil sie, wie sie angibt, mit dem Tier züchten wollte. Der Tierschutzverein sieht die Versäumnisse dagegen bei der Halterin, die den Rassekater weder gechippt, tätowiert, noch als vermisst gemeldet habe, so die Oberhessische Presse. „Fast täglich hören wir, dass gerade Rassekatzen, die in der Regel keine Freigänger sind, von ihren Besitzern nicht registriert werden, weil sie ja angeblich nicht weglaufen.“, so Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister TASSO. „Die Realität sieht leider ganz anders aus. Doch ohne Registrierung hat das Tier so gut wie keine Chance, zurückvermittelt zu werden. Daher unser Appell an alle Tierhalter, unseren kostenlosen Registrierungs-Service in Anspruch zu nehmen.“, so McCreight weiter.
Quelle: TASSO Newsletter
Seit Dienstag, 15. Juli 2008, dürfen beim Online Aktionshaus Ebay keine Hunde- und Katzenfelle mehr gehandelt werden. Ebay kommt damit einer Ende diesen Jahres in Kraft tretenden EU-Richtlinie zuvor. Im November letzten Jahres hatten die Agrarminister der Europäischen Union ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen. Das Ebay-Verbot umfasst alle Produkte, die aus den Tierhäuten hergestellt werden, also auch Spielzeug mit Pelzbesatz, Kleidung und Rheumadecken. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr zirka 2 Millionen Hunde- und Katzenfelle zu Pelzaccessoires und Spielzeug verarbeitet. „Es ist überaus erfreulich, dass gerade ein Unternehmen wie Ebay mit Millionen von Käufern und Verkäufern eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung dieser EU-Richtlinie einnimmt.“, begrüßt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO das Engagement.
Quelle: TASSO Newsletter

Categories
Tag Cloud
Blog RSS
Comments RSS
Last 50 Posts
Back
Void « Default
Life
Earth
Wind
Water
Fire
Light 