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Die Katze erlebte die erste große Zeit der mythologischen Verehrung im alten Ägypten zur Zeit des bekannten Pharaos Tut-ench-Amun und des mächtigen Pharaos Ramses (um 1480 – 1000 v.Chr.). Ägypten war das größte Kornanbaugebiet der Antike. Die reichen Kornkammern zogen reihenweise Ratten und Mäuse an, diese wiederum die Katzen. Erst wurden sie von den Menschen nur geduldet, doch schon bald erkannte man ihren Nutzen und kurze Zeit später wurden sie über alles geliebt und verehrt. Zweifellos nimmt die Katze aber in der Mythologie der Ägypter einen besonderen Platz ein. Auch schätzten die Ägypter die Verwandtschaft von Katze und Löwe. Sie wurde zum heiligen Tier der Göttin Isis und später der Göttin Bastet, die zuerst mit einem Löwenkopf, dann mit einem Katzenkopf, dargestellt wurde. Sie galt als Mond- und Liebesgöttin. Katzen brachte man aufgrund ihrer Fruchtbarkeit mit der Liebesgöttin in Verbindung. Die Beziehung zur Mondgöttin beruht auf den sich verändernden Pupillen der Katzen: Man nahm an, dass sie sich mit dem zu- und abnehmenden Mond weiteten und verengten. In Bubastis, an den Ufern des Nil, wurde Bastet zu Ehren ein großer Tempel erbaut. Der darin enthaltene Schrein barg möglicherweise die höchste aller Tempelkatzen. Die Katze symbolisierte fette Jahre und somit Fruchtbarkeit. Deshalb wurde die Tötung einer Katze auch als Todsünde betrachtet und musste mit dem Leben bezahlt werden. |
Wenn eine Katze starb herrschte im ganzen Haus tiefe Trauer. Als Zeichen dieser Trauer rasierten sich alle Hausbewohner die Augenbrauen und das tote Tier wurde mumifiziert. Mit diesem Brauch verfolgte man die Absicht, den Körper für die baldige Auferstehung zu erhalten. Je reicher die Familie, desto mehr Aufwand wurde betrieben, gleichgültig ob Mensch oder Tier.
Die Körper wurden einbalsamiert und mit Bändern aus Leinen (bei reicheren Familien) oder Baumwolle (bei ärmeren Familien) umwickelt. Oftmals sogar mit farbigen Bändern. Anschließend wurde das Gesicht bemalt und die Ohren aufgerichtet. Der Leichnam wurde dann in ein kleines Kästchen oder in einen Schrein aus Holz oder Metall gelegt. Ab und zu wurde der Sarg reich verziert oder mit einer Statue der Katze versehen. Viele Mumien wurden zum Begräbnis nach Bubastis gebracht, andere kamen nach Beni Hassan in Mittel-Ägypten.
Die ursprüngliche ägyptische Bezeichnung für „Katze” war “MAU”, was sich vermutlich aus ihren Ruf “MIAU” herleitet, aber auch „sehen” bedeutet. Die Ägypter nahmen an, dass der unbewegte Blick der Katze die Fähigkeit verlieh die Wahrheit zu entdecken und ins Jenseits zu sehen. So hieß BASTET auch die “Herrin der Wahrheit”. Integriert in die Mumienzeremonie sollte sie ein Leben nach dem Tod sicherstellen.
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Zwei Jahrtausende lang wurde die Katze im alten Ägypten angebetet; das beweisen zahlreiche Überlieferungen in Form vieler Wandmalereien usw., auf denen Katzen in allerlei Situationen und Lebenslagen abgebildet sind. Es gibt ägyptische Katzenfiguren in allen Formen und Größen und aus den verschiedensten Materialien, wie Bronze, Kupfer und auch Gold. Einige davon sind mit Halsbändern und goldenen Ohrringen geschmückt. Ägyptische Statuen der BASTET dokumentieren auch ihre Verbindung mit Fruchtbarkeit und Lust: Sie wird als aufrecht stehende Figur mit einem wachsamen Katzenkopf dargestellt, in der einen Hand ein Sistrium (Rassel) in der anderen ein löwenköpfiges Aegis oder Schild. Diese symbolische Fruchtbarkeit der Göttin wurde noch betont durch die Darstellung mehrerer Kätzchen (meistens 5) zu Füßen der Statue. Man hat ebenfalls Hals- und Armbänder entdeckt, die von Katzenbesitzern getragen wurden und aus mehreren Reihen von winzigen kleinen Katzenfiguren bestanden. Vermutlich Fruchtbarkeitsamulette mit Abbildungen der BASTET und ihrer Katzenfamilie.
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Die meisten der ausgegrabenen Statuetten stellten sehr schlanke Katzen mit keilförmigen Köpfen und spitzen Ohren dar (ähnlich wie Siamkatzen). Nur einige wenige stellen Katzen mit runden Köpfen und eher runden Ohren dar. Somit ist offensichtlich, dass schon die Ägypter Katzen in verschiedenen Formen und Farben kannten.
Strenge Regelungen verboten die Ausfuhr von Katzen aus Ägypten, da sie als wertvolles und heiliges Gut galten. Doch gerade dieses Verbot veranlasste fremde Völker ständig Schmuggel-Versuche zu unternehmen. Die Phönizier waren die ersten „Katzen-Schmuggler”. Mit ihnen kam die Katze nach Italien, Gallien und Britannien.
Thema morgen: Die Römer, Europa und England, im fernen Osten
Marienkäfer suchen jetzt Winterquartiere
Alle Marienkäfer nutzen nun die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wanderungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungsplätze zu suchen. Wer jetzt zahlreiche Marienkäfer an einer Hauswand beobachtet und am nächsten Tag vergebens danach sucht, der hat sehr wahrscheinlich einen Marienkäfertrupp auf Wanderpause gesehen. Krabbeln sie dabei durch offene Fenster in unsere Wohnungen, so geschieht dies eher zufällig. Marienkäfer machen es sich am liebsten in Hohlräumen gemütlich, etwa in Mauerritzen oder Dachsparren.
Quelle: NABU
Und hier meine Bilder dazu:

Fensterbank 1

Fensterbank 2
Leider sind die Bilder nicht die besten, aber es waren hunderte in den Jalousienkästen, an den Scheiben und auch schon in der Küche selbst. Eine wahre Invasion!
LG Black Angel
Schon vor 60 bis 70 Millionen Jahren zogen erste, den Katzen ähnliche Tiere durch die Wälder. Die spätere Wildkatze der Gattung Felis gilt als der direkte Vorfahre der Hauskatze. Die Ähnlichkeit ist unbestreitbar. Wann die ersten Katzen zu Hauskatzen wurden ist bis heute ungeklärt.
Fest steht, dass zwischen den ersten Nachweisen von Katzenhaltung und der echten Domestikation Jahrtausende liegen. Ein Grund dafür könnte die einzelgängerische und unabhängige Art der Katze sein. Katzen mögen kein Nomadenleben und wohnen gerne in einem sicheren, beständigen Zuhause. Deshalb geht man davon aus, dass die Katze sich erst dann mit dem Menschen anfreundete, als dieser anfing, sich einen festen Wohnsitz zu suchen.
Die Kenntnisse über die Entwicklung von der Wildkatze zur Hauskatze sind sehr lückenhaft. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass nicht der Mensch die Katze zähmte, sondern die Katze sich dem Menschen aus freiem Willen anschloß. Der Mensch hat dabei nie ihre sozialen Kontakte kontrolliert, die Katze sich aber trotzdem beständig weiterentwickelt. Mit anderen Worten: die Katze hat sich selbst domestiziert!
Vermutlich waren es die Ägypter, die vor mehr als 4800 Jahren der Katze zu ihrem festen Platz in der Gesellschaft verhalfen. Dabei war es wahrscheinlich die afrikanische Wildkatze Felis lybica, die sich dem Menschen annäherte. Viele Schädel, die auf altägyptischen Katzenfriedhöfen gefunden wurden, gleichen aber auch der Rohrkatze, Felis chaus. Es scheint, dass die alten Ägypter beide Arten gezähmt hatten. Sehr wahrscheinlich wurden zu dieser Zeit auch in anderen Teilen der Welt Versuche unternommen die Katze zu domestizieren.
Aus alten Schriften kann man ersehen, dass die Katze in Indien schon seit mehr als 3000 Jahren bekannt ist. Auch in China tritt sie schon seit Beginn unserer Zeitrechnung auf. Das die Katze auch im Mittelmeerraum heimisch wurde ist wahrscheinlich den Phöniziern zu verdanken, die sie vermutlich als Schmuggelware aus Ägypten auf ihren Handelsschiffen mitbrachten.
Thema morgen: Die Ägyptische Zivilisation und die Hauskatze
Ab heute folgen einige Blogeinträge als Serie.
Es wird täglich ein Teil des doch recht langen Blogthemas gepostet, damit ihr erstens nicht so viel auf einmal lesen müsst (ich will ja niemanden überfordern
); zweitens, um eure Neigier auf das nächste Häppchen zu wecken und damit euch und mir nicht langweilig wird; und drittens, damit ihr Grund habt wieder hier vorbei zu schauen, sofern das Thema euch interessiert. Ich weiß, ich bin total egoistisch.
Für alle Neugierigen: Thema ist grob umschrieben “KATZE” (mehr wird nicht verraten).
Seid also gespannt, morgen geht es los.
LG Black Angel
Wer mich schon eine Weile kennt weiß, dass ich mal bei Weblin als Black Angel vor ca. einem Jahr angefangen habe aktiv zu sein. Anfangs war das ja auch noch alles neu, man steht als Avatar auf der Webseite seiner Wahl, lernt neue Leute kennen (alles sehr nette Leute übrigens). Meinen Schatz habe ich dort auch kennen gelernt und mich dann doch sehr zurückgezogen. Aber irgendwie wurde es ja sowieso recht langweilig mit der Zeit, das Neue war nicht mehr so neu, die Leute eh immer die gleichen und die Gespräche wurden immer sparsamer. Auch die ganzen Features wie Freunde und Geschenke konnten daran nicht viel ändern, es wurde einfach nur langweilig. Wenn ich mich dann Mal eingeloggt hatte, war einfach nur alles tot, bis auf Hallo und wie geht’s kam nicht mehr viel. Und die sogenannten Freunde haben einen auch nicht gerade vermisst. Ansonsten wurde Man Frau nur von Unbekannten dumm und primitiv angemacht.
Verärgert hat es mich auch, dass wochenlang über die neue Softwareversion geschrieben wurde (siehe Marmels Blog) aber das Update funktionierte nur, indem Man alles per Hand deinstalliert und wieder mühsam neu aufspielt. Da war mein Interesse dann auf dem absoluten Nullpunkt angekommen. Inzwischen geht das ja wenigstens automatisch. Die Tatsache, dass man jetzt die Privat-Chats einschränken kann, das es die Flirt-Option gibt (die ich nun wirklich NICHT brauche), reizt mich auch nicht mehr. Übrigens, das mit der Reglementierung von Privat-Chats nur für Freunde usw., das habe ich schon vor ca. einem Jahr angeregt bei Weblin, aber bin damit total abgeblitzt. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, wenigstens da haben die Mal auf ihre User gehört, der Druck wurde wohl zu groß.
Weblin hat aber auch viel Gutes hervorgebracht, gefallen haben mir die Live-Touren und Events sowie Cujos Rätselstunde, die auch langsam ausserhalb von Weblin durch das Forum sehr viel Anklang findet. Ich hoffe ich habe nach meinem Umzug doch wieder öfter Zeit da aktiv zu sein, auch ohne Weblin.
Privat habe ich Weblin mehr zu verdanken als die meisten wissen, ohne Weblin wüde ich meinen Schatz nicht kennen, ohne Weblin würde ich nicht von Minden / D nach Luzern / CH umziehen, Weblin hat somit auch einen großen Anteil daran, dass sich mein ganzes Leben total verändert. Irgendwie bin ich doch dankbar, dass es Weblin gibt.
Dieser Blog-Eintrag ist auch ein Gruß an die Weblin-Freunden die mir geholfen haben, die zu mir gehalten haben, die mich NOCH nicht vergessen haben. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder, bei Weblin oder im Real-Life.
LG Black Angel

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